Auf deiner Matte brauchst du endlich mal nichts beweisen, nichts erreichen, nichts leisten. Hier darfst du einfach nur sein, dich ausprobieren, ins Fühlen kommen. Deine Matte wird zur Spielwiese, ist dein Übungsfeld. Du darfst neugierig auf die Suche gehen, forschen, riechen, hören, sehen und fühlen. Hier liegt die Perfektion im NICHT PERFEKT SEIN. Denn Perfektion gibt es nicht. Es ist bereits alles gut wie es ist. Wenn du dir ein Mehr an Beweglichkeit wünscht, dann musst du zunächst in Bewegung gehen. Neues kann anstrengend und herausfordernd sein, darf aber niemals schmerzen. Eine gute Yoga Praxis hält Varianten für dich bereit, aber um eine Bewegung zu ändern, müssen wir zunächst in Bewegung kommen. Und es braucht eine Portion Ehrlichkeit und Mut.

„Der Vergleich ist des Glückes Tod“ – sagte auch schon Goethe. Und wer möchte nicht mit einem glücklichen Gefühl aus der Yogastunde gehen? Ein Vergleich auf der Matte bringt dich nicht wirklich voran, hat wenig mit dir, mit deinem Körper und mit deiner Seele zu tun. Ein Vergleich liegt immer im Außen und bringt dich damit raus.

Du probierst dich aus, fühlst und wirst still. Die Kommunikation geht nach innen. Du hörst dir und deinem Körper zu. Denn nur wenn du dir selber zuhören kannst, kannst du nach deiner Yogapraxis auch andern zuhören. Deine Praxis ist ein Lassen, wird zum Zulassen und Loslassen. Ein WENIGER und ein LANGSAMER unterstützen dich dabei:-)